Das Phantasialand startete im April 1967 als
kleiner Märchenpark mit Puppen. Im Lauf der Zeit wurde das Vorhaben der
Gründungsväter Gottlieb Löffelhardt und Richard Schmidt immer größer und
entwickelte sich schließlich zu einem der größten deutschen
Freizeitparks. Dabei lockt der Freizeitpark jährlich über 2 Millionen Besucher aus dem In- und Ausland an (Stand 2005) und verfügt seit 2003 auch über ein eigenes Resorthotel, dem Hotel PhantAsia. Das im chinesischem Stil erbaute Hotel bietet 165 Zimmer und ist, wie der Park, bis ins Detail thematisiert. Im Jahr 2008 wurde das Resort noch um das Familien-Hotel MATAMBA erweitert, das besonders kinder- und familiengerecht gestaltet wurde. Übernachtungsmöglichkeiten für den etwas schmaleren Geldbeutel stehen in Smokeys Digger Camp bereit.
Familienspaß pur!
Der Freizeitpark hat sich im Laufe der Jahre immer weiter entwickelt und bietet heutzutage verschiedene Themenbereiche, die liebevoll und realitätsgetreu gestaltet wurden. Einer der ersten Themenbereiche war Alt Berlin mit einem Originalnachbau des Brandenburger Tors und dem Theater "Wintergarten" in dem noch heute wechselnde Premium-Shows präsentiert werden. Die nächste größere Erweiterung war die Westernstadt Silver Dollar City in der 1974 die erste Wildwasserbahn Deutschlands öffnete. Auch die Silbermine, eine Themenfahrt durch ein mexikanisches Dorf, sorgt in diesem Bereich für Abenteuer. Seit 1996 sorgt auch die Minen-Achterbahn Colorado Adventure für viel Nervenkitzel bei den Fahrgästen und wird unter Fans als eine der besten Minen-Achterbahnen weltweit gehandelt. Die Fahrt ist sehr lang und führt durch ein künstliches Felsmassiv, dass sich bis zu 26 Meter hoch über dem Phantasialand auftürmt.
Viele weitere Attraktionen wie die Geisterrikscha im chinesischen Themenbereich und das Mad House Feng Ju Palace sorgen in diesem Bereich für Action. Wer es nass etwas lieber mag, dem sei River Quest wärmstens empfohlen. In der neuartigen Rafting-Fahrt wird man teilweise so nass, dass der Regencape-Verkauf vor der Attraktion ein echter Renner ist. Die Fahrt startet dabei auf
23 Meter Höhe und führt mit mehreren gewaltigen Splash-Downs zurück zum Boden. Eine erfrischende Fahrt, die wie fast alle Fahrten im Phantasialand, sehr familientauglich ist und mit vielen Freunden gleichzeitig erlebt werden kann.Im Jahr 2002 eröffnete Wuze Town, ein komplett neuer, überdachter Themenbereich, der die beiden Spinning Coaster Winjas Fear und Winjas Force beherbergt und in unmittelbarer Nähe des Märchenpfades gelegen ist. Die Indoor-Achterbahnen bieten dabei Spezialeffekte wie man sie zuvor auf noch keiner Achterbahn gesehen hat.
Deep in Africa!
Einer der größten Investitionen der Firmengeschichte sorgte im Jahr 2006 für großes Aufsehen in der europäischen Freizeitpark-Szene. Black Mamba, ein Inverted Coaster der Schweizer Edel-Achterbahnschmiede Bolliger & Mabillard, ist Hauptattraktion im afrikanischen Themenbereich "Deep in Africa". Erstmals in der Geschichte des Phantasialand überschlägt man sich in einer Achterbahn und das nicht nur einmal. Insgesamt fünf Mal geht es über Kopf, wobei die waghalsigen Fahrfiguren in Bodennähe ausgeführt werden und durch Schluchten und entlang von Wasserfällen führen. Black Mamba ist vollständig in Deep in Africa eingebettet, echte Palmen und Felsen sorgen für Authentizität.
Ebenfalls kopfüber geht es im Aztekentempel mit der Attraktion Talocan. Dieses Hochfahrgeschäft begeistert seit Mai 2007 die Besucher und glänzt durch eine überragende mexikanische Thematisierung mit vielen Effekten und einer nervenaufreibenden Fahrt, die nichts für schwache Nerven ist.
Und wem Afrika so gut gefällt, der kann gleich hier übernachten. Seit 2008 bietet das Hotel Matamba besonders Familien einen kinderfreundlichen und komfortablen Schlapflatz direkt gegenüber der Black Mamba. 2009 wurde mit der interaktiven Wasserfahrt Wakobato eine einzigartige Neuheit auf dem Mondsee geschaffen.
Maus au Cholocat
Zur Saison 2011 wurde mitten auf dem neu erbauten Kaiserplatz ein interaktiver 3D-Fun-Ride eröffnet. Maus au Chocolat ist zwar von der Außenfassade kaum erkennbar, überzeugt aber im Inneren durch eine lange Fahrt, die es so weltweit wohl nur einmal zu erleben gibt. Mit vier Personen, jeweils 2 Rücken an Rücken, macht man sich auf eine kurze Fahrt durch eine Konditorei und muss dabei so allerlei gierige Mäuse vertreiben. Dabei wird nicht mit einer Pistole geschossen, sondern stilecht mit einer Teigspritze.



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