Nachdem das Toverland im Jahr 2007 kräftig in die neu erbaute GCI-Holzachterbahn Troy investiert hat, war für 2008 erstmal eine kleine Ruhepause im investitionsfreudigen Toverland, gleich hinter der deutschen Grenze, angedacht. Doch erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt. Und so wurde im Februar von Caroline Maessen, Direktorin des Toverland, überraschend der Bau des Toverhuis angekündigt.
Am 26. April 2008 erfolgte auch schon die Eröffnung der neuen Attraktion, die geschickt in ein bereits bestehendes Gebäude integriert wurde. Zwischen dem Toos Express und den Theekopjes befand sich seit der Eröffnung des Toverland ein hübscher Imbiss, der leider nicht so gut besucht war wie erhofft. Grund könnte dafür auch die etwas abseitige Lage in der Halle sein. So entschied man sich das kleine Café durch eine kleine aber feine Attraktion zu ersetzen. Doch was ist die Villa Toverhoed?Zaubern leicht gemacht!
Die zuvor auch "Zauberhaus" genannte Attraktion richtet sich besonders an junge Kinder, die bekanntlich auch in der ersten Halle am Besten aufgehoben sind. Am Eingang wird man kurz in die Technik eingeführt, damit auch jedes Kind das Ziel versteht. Schließlich geht es darum, so viel Zauber wie möglich zu versprühen. Und so zieht man dann gruppenweise mit einem kleinen Stock bzw. Zauberstab, durch das gar nicht mal so große Anwesen.
Zwar ist die ganze Anlage relativ klein, doch dürfte es für Kinder ein tolles Erlebnis sein mit einem "Zauberstab" viele kleine Effekte auszulösen. Schade nur, dass es keinen Highcore oder einen tieferen Sinn gibt. So beschränkt sich das Erlebnis auf das Treffen der Ziele. Die neuartige Hardware für die Anlage kommt vom niederländischen Hersteller Lagotronics, die unweit vom Park ihren Firmensitz haben. Auch abseits dieser neuen Technik zeigt sich die Anlage schön thematisiert, ganz genau nach dem Motto: Klein, aber fein!